Windows-History

PC-Tipps, Seite 18


MS-WINDOWS ®-Historie

Version 1.01
Angekündigt bereits 1983, vorgestellt 1985
Windows war ein grafischer Aufsatz für DOS, der die Arbeit mit diesem kommandozeilenorientierten Betriebssystem vereinfachen sollte. Die Hardwarevoraussetzungen waren sehr gering. Ein 8088er mit 4,7 Mhz und 8 Bit mit 256 kB RAM (emfohlen 512 kB) war ausreichend. Das erste Windows bestand eigentlich nur aus einem Dateimanager mit einigen Zusatzprogrammen. Es gab noch keinen Desktop, die Fenster waren nicht veränderbar, kein Multitasking. Die Programmfenster waren nicht skalier- und größenveränderbar. Es gab aber schon eine Mausbedienung, Pull-Down-Menues (aufklappbare Befehlsflächen) und Symbole (Icons) für Dateien oder Programme.
Version 1.02
Vorgestellt 1986
Die für den europäischen Markt entwickelte Version von Windows 1.01.
Windows 1.03
1987
Diese Version unterschied es sich nur durch eine erweiterte Hardwareunterstützung von seinen Vorgängern. Auch die Darstellung von Umlauten funktionierte jetzt.
Windows 2.0
1987
Wartete mit einigen Verbesserungen auf. Es gab überlappende Fenster, die in Größe und Farbe veränderbar waren. Die Hardwareunterstützung wurde verbessert. Die Tabellenkalkulation MS-EXCEL® erscheint als erstes Anwendungsprogramm. Kleinere Korrekturen folgen bis Version 2.04.
Windows /386
1987
Vorgestellt , wurde Windows 2.0 auf 386er Systeme abgestimmt. Mehrere MS-DOS-Anwendungen können gleichzeitig im "Extended Memory" laufen.
Windows 2.1/Windows 286
1988
Eine Version von Windows 2.0 und wurde mit Erscheinen von Windows /386 in Windows /286 umbenannt. 1989 kam die Weiterentwicklung 2.11 auf den Markt.
Windows 3.0/3.0a
1990
Windows 3.0 verfügte bereits über ein sog. Multitaskingprinzip. Es konnten mehrere Programme gleichzeitig laufen. Allerdings noch kein "echtes" Multitasking. Speicher über 640 kB konnte adressiert werden. Erstmals wird der "Programm-Manager" eingeführt.
1991 erscheint ein Windows 3.0 mit "Multimedia Extensions". Anwendungsprogramme werden auf breiter Ebene angeboten, damit wurde auch Windows zum Erfolg. Etwa 10 Millionen Kopien weltweit wurden verkauft!
Windows 3.1
1992
3.1 verfügt über TrueType-Schriftarten, hat einen neuen Dateimanager mit Drag&Drop und kann Objekte verknüpfen und einbetten (OLE = Object Linking and Embedding). Zahlreiche Erweiterungen wie Multimediafähigkeiten wurden vorgenommen. Mindestvoraussetzung jetzt ist MS-DOS 3.1, ein 80286er Prozessor, 1 MB Speicher und 6,5 MB freier Festplattenplatz.
Windows for Workgroups 3.1
1992
WfW verfügte ebenfalls über den 3.1er Kern, der aber um die Netzwerkfunktionalität erweitert wurde. Möglich sind jetzt E-Mails sowie Drucker- und File-Sharing.
Windows NT 3.1
1993
ist ein komplett neues Betriebssystem (NT = New Technologie) für den professionellen Einsatz. Es nutzt die Fähigkeiten der 80386er Prozessoren-Generation voll aus und arbeitet intern mit 32-Bit Busbreite. Die Shell ist vergleichbar der von Windows 3.1.
1994 folgte der Nachfolger NT 3.5, der 1995 durch NT 3.51 abgelöst wurde. Einzige Änderung war die Lauffähigkeit von Programmen für das kommende Windows 95.
Windows for Workgroups 3.11
1994
WfW 3.11 das letzte Windows, das auf MS-DOS seperat aufsetzt und einzeln (also ohne MS-DOS) erhältlich war. Zahlreiche Verbesserungen zur Optimierung wurden vorgenommen, Netzwerk- und Hardware-Unterstützung wurde verbessert, eine Registrierdatenbank (Vorläufer der aus Windows 9x bekannten Registry) eingeführt und Optimierungen an der Kernel vorgenommen. Unterstützt werden jetzt auch Faxdienste und der 32-bit Datenzugriff.
Windows 95
(Codename "Chicago")
08/1995
Es sollte das Ende der 16-Bit-Betriebssysteme einläuten. Ab sofort ist MS-DOS in der Version 7.0 ins Betriebssystem integriert. Windows 95 war relativ revolutionär, echtes Multitasking, alle Funktionen konnten per Drag&Drop realisiert werden, Kontext-Menus waren über die rechte Maustaste erreichbar, eine komplett neue Shell (EXPLORER.EXE), vollintegrierte Netzwerkfunktionalität, per Plug&Play wird moderne Hardware automatisch erkannt und bequem über einen sog. Gerätemanager konfiguriert. Systeminformationen sind nun in einer zentralen Datenbank, der sog. Registry zusammengefaßt. Es wurde das Dateisystem VFAT eingeführt um endlich auch längere Dateinamen als 8+3 vergeben zu können. Fehler wurden durch "Service Pack 1" bzw. Service Release 1 = SR 1 behoben. Danach hieß Windows 95 Windows 95 a. Weiterentwicklungen von Windows 95 wurden nur noch an den OEM-Versionen vorgenommen, die dann OSR (OEM SERVICE RELEASE) genannt wurden.
  • OSR 1 erschien 1996, Windows 95 a mit integriertem Service Pack 1.
  • OSR 2 erschien 09/1996, Windows 95 b, komplett neuer DOS-Unterbau (MS-DOS 7.1), jetzt FAT 32 (Festplattenpartitionen bis zu 2 TB), komplett neue Kernel, verbesserte Hardware-Erkennung, neuer Festplattenkomprimierer DriveSpace3 ®, diverse Updates. Microsofts IE 3.0 wird nun ungefragt mitinstalliert.
  • OSR 2.1 erschien 1997, Windows 95 b, OSR 2 jetzt mit USB-Unterstützung
  • OSR 2.5 erschien 02/1998, Windows 95 c. Bei ausreichendem Festplattespeicher wird ungefragt der IE 4 installiert.
NT 4.0
1996
NT 4 gibt es als Version "Workstation" und "Server". Es ist ein "echtes" 32-bit-Betriebssystem ohne MS-DOS-Unterbau. Bei Bedarf simuliert NT aber eine DOS-Umgebung. Um den Einstieg zu erleichtern, wird die Shell von Windows 95 verwendet.Dateisystem: NTFS. Es gibt diverse Service Packs (bis SP 6).
98
1998
Eine Evolutions-Stufe von Windows 95. Der Internet Explorer 4 ist fest integriert, USB und AGP wird unterstützt. Neue Tools: SCANREG, MSCONFIG.
1999 wird eine zweite Windows 98 Version vorgestellt, das Windows 98 SE (Second Edition), IE 5 ist enthalten und die Möglichkeit einer Freigabe der Internetverbindung über das Netzwerk. Auch hier ist der Unterbau noch immer das MS-DOS 7.1.
2000
2000
Das auch W2K genannte Windows 2000 ist der NT 4-Nachfolger. Intern wird es noch immer NT 5 genannt. Es ist alles neu und vor allem speicherhungrig!
ME
2000
Windows ME (Millenium Edition) ist der Nachfolger von Windows 98 und verfügt über die neue Shell von Windows 2000, hat aber immer noch einen DOS-Unterbau (jetzt MS-DOS 8.0)
XP
2001
Gibt es in den Versionen Home Edition, Professional Edition, Tablet PC-Edition und Media Center-Edition 2004
Das bisher sicherste Windows mit NTFS-Dateiformat
Vista
01/2007
Microsoft bringt Windows Vista auf den Markt. Und das ist nicht das letzte Kind der Familie. Microsoft hat bereits angekündigt, dass bis zur nächsten Version nicht wieder Jahre verstreichen werden.

Die Windows History | Microsoft Windows - Wikipedia

Microsoft, MS, DOS, Windows, Windows NT, Excel und InternetExplorer sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation/USA


Ich habe mit Windows 3.1 angefangen, dann ging es über 3.11 für Workgroups und '95 zu '98.
Die Version '98SE lief bei mir "nicht rund" (ICQ in Zeitlupe, Brennerprogramm überhaupt nicht), allerdings funktionierte das "Heimnetzwerk".
Auf meinem Notebook habe ich Windows ME und bin damit ziemlich zufrieden.
Nachdem der alte PC seinen Geist aufgab, hatte der neue Windows XP - endlich ein sicheres Windows!
Allerdings kam bei Beendigung eines Programmes (immer ein anderes) ein Absturz mit Speicherspiegelung, das war schon nervig, Ursache: das eingebaute Modem, das ich eh nicht brauchte! Nach Deaktivierung lief der PC auch schon mal eine ganze Woche ohne Ausfälle!
Ich denke, ich habe genug Praxis, um mitreden zu können ;-)

für Umsteiger: http://knoppixer.piranho.com/


wer die Seite direkt aufgerufen hat, klickt bitte hier , um zur Startseite zu kommen.
Diese Seite wurde am 21. Juli 2001 erstellt, letzte Änderung am 13. November 2008
© Diethelm Glaser, alle Rechte vorbehalten | Seite 1.653

dieser Frameset Gesamte HP
seit 3.11.2016
seit 26.8.2010
kostenlose Counter <BR>bei xcounter.ch
seit 19.05.2007