PC-Historie

PC-Tipps, Seite 2


Eine kurze Geschichte der Computerei

  • -100000 Der Mensch fängt an zu rechnen: Eine Keule und noch 'ne Keule sind ... äääh...
    -700 Die Griechen und einige Ostasiatische Völker arbeiten mit einigen abakusähnlichen Rechengeräten.
    1647 Blaise Pascal entwickelt eine einfache Maschine zur Addition von Zahlen
  • ca. 1670 Gottfried Wilhelm Leibnitz verbessert Pascals Maschine, indem er ihr die Fähigkeit zur Multiplikation gibt.
  • 18. Jh. Alessandro Volta entdeckt den elektrischen Strom.
  • 19. Jh. Weitere mechanische Maschinen für die vier Grundrechenarten. Zur Steuerung von Web-Maschinen werden erstmals Lochkarten eingesetzt, später werden diese zur Datenverarbeitung genutzt. George Boole entwickelt die nach ihm benannte boolesche Algebra, sie bildet durch die Auswertung von Ja/Nein-Informationen den Grundstein der Computertechnologie
  • 1936 Konrad Zuse stellt mit dem Z1 die erste binär arbeitende, programmgesteuerte Rechenmaschine vor, die allerdings noch mechanisch arbeitet. Mit dem Z2 und Z3 hielt dann die Elektronik Einzug, der Z3 enthielt 2600 Relais und konnte 20 Operationen pro Sekunde durchführen.
  • Einige Jahre später entwickelte Zuse auch die erste Programmiersprache "Plankalkül". Mit dem Z23 stellte Zuse einen Transistorrechner vor.
  • 1943 Mit "Colossus" wurde der erste elektronische Digitalcomputer gebaut. Er enthielt 1500 Vakuumröhren.
  • 1945 ENIAC - Electronic Numerical Integrator And Computer; 18000 Elektronenröhren, einige hundert Multiplikationen pro Sekunde. Die Programmierung erfolgte durch Umstecken und Umlöten von Drähten.
  • 1956 Die Amerikanischen Physiker Walter Houser Brattain, John Bardeen und William Bradford Shockley erhalten den Nobelpreis für die Entwicklung des Transistors an den Bell Laboratories. Der Transistor stellte eine Revolution im Bereich der Mikroelektronik dar, da durch ihn der Platzbedarf von Computern wesentlich verringert wurde.
  • 60er Mit der Entwicklung von ICs (Integrated Cicurits) wurde eine neue Stufe der Verkleinerung Eingeläutet. So passten mehrere recht große Transistoren auf einen relativ kleinen Chip. Das US-Militär entwickelt einen Verbund von Rechnern aller Art, das Arpanet. Das Besondere ist, dass die Rechner dezentral vernetzt sind, das heißt, dass sie nicht von einem einzelnen Server abhängig sind, sondern jeder Rechner mit mindestens zwei anderen verbunden ist. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass das Netz auch bei Ausfällen einiger Rechner funktionstüchtig bleibt.
  • 1971 Mit dem 4004 produziert Intel seinen ersten Mikrochip. Der Chip wurde in Taschenrechnern eingesetzt.
  • 1972 Der neue 8008 von Intel wurde von einem Hobby-Basteler für eine elektronische Schreibmaschine genutzt.
  • 1974 Intels 8080-Chip wird für den ersten Home-Computer "Altair" verwendet. Der Altair ist ein Bausatz mit elektronischen Bauteilen, es war also Bastelarbeit gefordert.
  • 1977 Mit dem Apple II und dem Commodore Pet gelangen die ersten erschwinglichen Home-Computer auf den Markt.
  • 1978 Intel stellt den 8086 bzw. 8088 fertig.
  • 1981 Am 12.8 stellt IBM den ersten PC vor. Er arbeitete mit dem 8088-Chip von Intel mit einer Taktfrequenz von 4,77 MHz. Nach außen arbeitete er mit einer datenbreite von 8 Bit, intern mit 16 Bit. Der 8088 war dabei eine abgespeckte Version des teuren 8086-Chips, der auch extern mit 16 Bit arbeitete. Da man damals 64 kByte RAM für mehr als ausreichend hielt, führte Intel eine wenig innovative Speicherverwaltung ein, die die Entwickler bis heute dazu zwingt selbst bei 10000-facher RAM-Menge eine komplizierte Speicher-Ansteuerung zu verwenden, da die Computer sonst untereinander nicht mehr kompatibel wären (d. h. Software müsste für jeden Chip neu geschrieben werden), denn Intel hat mit seiner Technik einen Quasi-Standard gesetzt. Das Betriebssystem wird von der Garagen-Firma Microsoft geliefert und heißt MS-DOS. s. meine PC-Seite
  • 1982 Intel stellt den 80286 vor. Der 286er hat etwa die 3-fache Leistung des 8086 und arbeitet intern und extern mit 16 Bit.
  • 1983 Nachdem das Arpanet in einen militärischen und in einen wissenschaftlichen (=öffentlichen) Teil gegliedert wurde, bürgerte sich für den öffentlichen Teil der Name Internet ein.
    IBM stellt den XT-PC (Extended technology) mit einer 10 MB Festplatte vor.
  • 1984 IBM stellt den AT-PC (Advanced Technology) vor, der mit einem 80286-Chip von Intel und einer 20 MB Festplatte arbeitet.
  • 1985 Mit dem 386er stellt Intel einen Prozessor vor, der sowohl intern als auch extern mit 32 Bit arbeitet
  • 1989 Intel stellt den 80486 vor. Er ist eine Erweiterung des 386ers, er hat einen internen Cache-Speicher von 8 kB Größe und einen integrierten Co-Prozessor zur Berechnung von Gleitkomma-Operationen. Durch Optimierungen am Prozessoraufbau hat ein 486er mit 25 MHz die doppelte Leistung eines 386ers mit 33 MHz.
  • 1990 Tim Barners-Lee entwickelt am CERN in Genf das World Wide Web, er legt damit den Grundstein für den weltweiten Erfolg des Internets. Microsoft erfindet mit Windows die Allgemeine Schutzverletzung. :-)))
  • 1991 Der Finnische Student Linus Torvalds stellt den ersten Linux-Kernel (Version 0.01) ins Internet. Microsoft bringt DOS 5.0 heraus.
  • 1992 Mit Windows 3.1 gelingt Microsoft der Durchbruch mit der Fenster-Software. Bill Gates ebnet damit den Weg für seine Laufbahn als Multimillionär.
  • 1993 Intel Pentium, zunächst mit 60 MHz, bis 1997 erfolgte eine Steigerung auf 233 MHz. Der Pentium wird der bis dahin am meisten verkaufte Prozessor. Microsoft bringt Windows NT (New technology) auf den Markt. Es ist komplett 32-Bit und daher inkompatibel zu den meisten Programmen. Weiterhin braucht es für damalige Verhältnisse gewaltig viel Rechenleistung und Speicher (24 MB RAM). Daher soll es zunächst auf den Server und Workstation-Markt begrenzt sein.
  • 1995 Microsoft stellt Windows 95 vor, es soll den Übergang auf 32-Bit Software, allerdings sind weite Teile des Betriebssystems aus "Kompatibilitätsgründen" noch 16-bittig. Windows 95 wird trotz seines starken Ressourcenhungers (unter 16 MB RAM und Pentium-Prozessor war es kein Vergnügen) ein totaler Verkaufserfolg. Vor Verkaufsbeginn beläuft sich das Vermögen von Bill Gates auf etwa 30 Milliarden Dollar.
  • 1996 Windows NT 4.0 kommt mit der Oberfläche von Windows 95 auf den Markt und beginnt mit der Zeit sich im angepeilten Marktsegment zu etablieren. Das Internet hat mittlerweile etwa 50 Millionen Benutzer
  • 1997 Intel Pentium II, Start mit 233 MHz, Maximalfrequenz 1999 sind 450 MHz; AMD stellt mit dem K-6 erstmals eine ernstzunehmende Alternative zu Intel-Prozessoren vor
  • 1998 AMD-K6 II, IBM und Motorola stellen einen Prozessor mit Kupferbestandteilen vor. Daraus solle eine weitere Leistungssteigerung resultieren. Microsoft bringt Windows 98 auf den Markt. Es sollte Ursprünglich "voll 32-Bit" sein, wurde dann aber doch nur zu einem umfangreichen Bugfix und Erweiterungs-Pakt, wirklich revolutionäre Dinge gab es nicht. Bill Gates Vermögen beträgt mittlerweile etwa 60 Milliarden Dollar.
  • 1999 Intel Pentium III, AMD-K6 III, AMD-K7. Für Ende das Jahres wird Windows 2000 angekündigt, das endgültig 32-Bit sein soll. Bill Gates' Vermögen wird auf etwa 90 Milliarden Dollar geschätzt, Analysten rechnen damit, dass er im Jahr 2004 seine erste Billion zusammen hat.
    Doch 1999 ist das Jahr eines anderen Betriebssystems: Linux. es ist (fast) gratis und leistungsfähiger als NT.
  • 2000 Microsoft versucht vor Gericht seine Geschäftspraktiken zu rechtfertigen. Der von Intel als Sensation gefeierte Pentium-4 enttäuscht in den ersten Benchmarktests, der weiter entwickelte Athlon ist schneller.

Bill Gates- und andere Computerwitze s. meine Humor-Navigation :-)))


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Diese Seite wurde am 27. September 2002 erstellt, letzte Änderung am 13. November 2008
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